Der Ofenratgeber
Ihr Wegweiser rund um Ofen & Kamin
Von Technik bis Stilwelten: Unser Ofenratgeber liefert Ihnen wertvolle Tipps, Inspiration und Wissen für Planung, Kauf und Betrieb – verständlich erklärt und direkt vom Experten.
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Ofentypen: Finden Sie den Ofen, der zu Ihnen passt
Ob Kachelofen, Kaminofen, Pelletofen oder moderner Elektrokamin – entdecken Sie alle Ofentypen im Überblick und erfahren Sie, welche Lösung perfekt zu Ihrem Zuhause passt.
Wohnen mit Holz. Der Wald bleibt.
In diesem Video erfahren Sie mehr über das Heizen mit dem nachwachsenden Energieträger Holz – und darüber, welche Rolle moderne Kachelöfen und Heizkamine bei der Wärmeversorgung spielen können.
Die Wahrheit über Kachelöfen
Das Thema „Heizen mit Holz“ fachlich beleuchtet und von Experten kommentiert.
FAQ – Die wichtigsten Antworten
Ein Ofenbauer plant, fertigt und installiert individuelle Öfen und Kamine. Er sorgt dafür, dass Ihr Ofensystem sicher, effizient und langlebig ist.
Es gibt Kaminöfen, Kachelöfen, Pelletöfen, Speicheröfen und Heizkamine. Jeder Typ hat unterschiedliche Vorteile in Bezug auf Wärmeabgabe, Design und Effizienz.
Ein Ofenbauer berücksichtigt Raumgröße, Dämmung, Heizbedarf und Designvorlieben, um den passenden Ofen zu planen.
Für neue Öfen gelten gesetzliche Mindestwirkungsgrade und Emissionsgrenzwerte (1. BImSchV). Als Zusatzheizung können sie – je nach Nutzung und Brennstoffpreisen – die Heizkosten senken.
Viele alte Öfen lassen sich mit neuen Feuerraumauskleidungen, Türen oder Steuerungen modernisieren. Je nach Anlage können dadurch Verbrennung und Wirkungsgrad verbessert und Emissionen reduziert werden.
Ein Fachbetrieb führt eine Beratung vor Ort durch, erstellt einen Plan, wählt passende Materialien und sorgt für eine fachgerechte Installation.
Neue Feuerstätten müssen vor der Inbetriebnahme vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger abgenommen werden. Ein Ofenbauer-Fachbetrieb kennt die Vorschriften und unterstützt bei der Anmeldung.
Je nach Komplexität dauert die Installation eines Ofens zwischen einem Tag und mehreren Wochen.
Klassische Materialien sind Keramik, Schamotte oder Naturstein. Sie speichern Wärme besonders gut und geben sie langsam ab
Die Aufstellung eines Ofens erfordert Fachkenntnis, um Brandschutz, Schornsteinanschluss und Vorschriften korrekt einzuhalten. Deshalb empfiehlt sich immer ein Fachbetrieb.
Verwenden Sie trockenes, unbehandeltes Holz, achten Sie auf die richtige Luftzufuhr und reinigen und warten Sie Ihren Ofen regelmäßig.
Regelmäßig Asche entfernen, Sichtscheibe säubern, Feuerraum kontrollieren. Ein jährlicher Wartungscheck durch den Ofenbauer verlängert die Lebensdauer.
In Deutschland schreibt der Schornsteinfeger 1–2 Mal jährlich Kontrolle und Reinigung vor, je nach Nutzung.
Ursachen können Feuchtigkeit, Luftzufuhr oder falscher Schornsteinquerschnitt sein. Ein Fachbetrieb kann dies prüfen und beheben.
Die Leistung hängt von Raumgröße, Dämmung und Heizgewohnheiten ab. Ein Ofenbauer kann die optimale Leistung berechnen.
Moderne Öfen erfüllen strenge Sicherheitsnormen, haben geprüfte Feuerraumtüren und geeignete Schornsteinanschlüsse.
Mindestabstände zu Wänden, feuerfeste Unterlagen, Rauchmelder im Raum. Der Fachbetrieb sorgt für die Einhaltung aller Vorschriften.
Bei korrekt installiertem Ofen und sauberem Holz tritt kein Rauch in den Raum. Sollten Probleme auftreten, hilft ein Fachbetrieb.
Preise variieren stark je nach Größe, Material, Design und Installation. Eine grobe Orientierung: zwischen 3.000 € und 15.000 € inklusive Installation.
Einzelne Kaminöfen werden über die Bundesförderung in der Regel nicht gefördert. Förderfähig sein können Biomasseheizungen, die als zentrales Heizsystem eingesetzt werden – etwa wasserführende Pelletöfen oder Pelletkessel –, wenn sie die technischen Anforderungen erfüllen; teilweise gibt es zusätzlich regionale Programme. Maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen von KfW und BAFA.
Hersteller & Industriepartner
“Statistisch gesehen nutzt
jeder 4. Haushalt einen Kamin oder Ofen.”
Tim Froitzheim
Ehemaliger Referent Ofen- und Luftheizungsbau, Erneuerbare Energien beim Zentralverband Sanitär Heizung Klima
Hintergrund:
Ziele für nachhaltige Entwicklung - Sustainable development goals
Von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen wurden 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) erarbeitet und unterzeichnet. Sie setzen weltweit einheitliche Maßstäbe für Prioritäten und Ziele einer nachhaltigen Entwicklung bis 2030. Die SDGs rufen weltweit Regierungen, Wirtschaftsunternehmen und die Zivilgesellschaft zum Handeln auf, um im Rahmen der Möglichkeiten unseres Planeten die Armut zu beseitigen und allen Menschen ein würdevolles und chancenreiches Leben zu ermöglichen. Der SDG Kompass wurde von der Global Reporting Initiative (GRI), dem UN Global Compact und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelt und gefördert vom Ministerium für Wirtschaft und Soziales.
Die SDGs verdeutlichen den dringenden Handlungsbedarf, ein gemeinsames, nachhaltiges Konzept für den Frieden und Wohlstand der Bevölkerung zu erarbeiten. Sie machen klar, dass die Beendigung von Armut und die Verringerung von Ungleichheiten Hand in Hand gehen müssen mit Maßnahmen zur Verbesserung von Gesundheit und Bildung sowie Lösungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum – bei gleichzeitiger Bekämpfung des Klimawandels und Erhaltung unserer Ozeane und Wälder.