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Unabhängige Wärme bei Blackout und Gasengpässen

Berlin, Januar 2026 – Der großflächige Stromausfall Anfang Januar in Berlin hat deutlich gemacht, wie sensibel die Wärmeversorgung moderner Haushalte auf Störungen der Energieinfrastruktur reagiert.

Berlin, Januar 2026 – Der großflächige Stromausfall Anfang Januar in Berlin hat deutlich gemacht, wie sensibel die Wärmeversorgung moderner Haushalte auf Störungen der Energieinfrastruktur reagiert. Zwar erzeugen viele Heizsysteme ihre Wärme nicht direkt mit Strom, doch ohne elektrische Energie sind zentrale Komponenten der Heiztechnik – Steuerungen, Regelungen, Pumpen und Sicherheitseinrichtungen – außer Betrieb. In der Folge konnten zahlreiche Heizungen nicht mehr oder nur eingeschränkt arbeiten. Die Temperaturen in Wohnräumen sanken innerhalb kurzer Zeit spürbar ab.

Parallel dazu rückt die aktuelle Situation der Gasversorgung erneut in den Fokus. Aktuelle Zahlen zeigen, dass die Füllstände der deutschen Gasspeicher deutlich unter dem Niveau der Vorjahre liegen. Bei anhaltenden Kälteperioden kann der steigende Verbrauch dazu führen, dass sich die Versorgungslage weiter zuspitzt. Die Diskussion um Versorgungssicherheit verlagert sich damit zunehmend von theoretischen Szenarien hin zu konkreten Risiken in den Wintermonaten. (Alexander C. Mühlhausen; 23.01.2026; NDR; www.ndr.de/nachrichten/info/Gasspeicher-in-Deutschland-So-steht-es-um-die-Fuellstaende,gasspeicher120.html)

 

Unabhängigkeit von Strom und Gas als Sicherheitsfaktor
Vor diesem Hintergrund gewinnt eine Heizlösung an Bedeutung, die vollständig unabhängig von Strom- und Gasversorgung funktioniert: der klassische Kachelofen oder Kaminofen. Als eigenständige Feuerstätte, betrieben mit Scheitholz, ist sein Betrieb nicht an Netze, Speicherstände oder technische Steuerungssysteme gebunden. Er liefert auch dann zuverlässig Wärme, wenn elektrische Infrastruktur ausfällt oder Gas nur eingeschränkt verfügbar ist.

Holz ist regional verfügbar, lagerfähig und unabhängig von tagesaktuellen Versorgungslagen nutzbar. Haushalte mit einem Kachel- oder Kaminofen verfügen damit über eine zusätzliche, eigenständige Wärmequelle, die nicht von zentralen Energieflüssen abhängt.

 

Verlässliche Wärme in angespannten Versorgungslagen
Der Berliner Blackout hat gezeigt, wie schnell Einschränkungen in der Energieversorgung unmittelbare Auswirkungen auf das Wohnen haben können. Kachel- und Kaminöfen stellen in solchen Situationen kurzfristig nutzbare Wärme bereit. Sie ermöglichen es, Wohnräume auch bei Ausfällen oder Engpässen bewohnbar zu halten und Risiken durch Auskühlung zu reduzieren.

Diese Form der dezentralen Wärmeversorgung erhöht die Handlungssicherheit privater Haushalte – insbesondere in Phasen, in denen mehrere Faktoren wie Stromversorgung, Gasverfügbarkeit und Witterung gleichzeitig unter Druck geraten.

 

Der Ofen als fester Bestandteil moderner Wohnkonzepte
Unabhängig von Krisensituationen ist der Kachel- oder Kaminofen in vielen Gebäuden bewusst zentral eingeplant. Er ergänzt die bestehende Heiztechnik, übernimmt eine unterstützende Funktion im Alltag und steht jederzeit als eigenständige Wärmequelle zur Verfügung.

Angesichts angespannter Gasspeicherstände und der Abhängigkeit vieler Heizsysteme von funktionierender Stromversorgung gewinnt diese Rolle weiter an Bedeutung. Der Ofen ist damit nicht nur gestalterisches Element, sondern ein funktionaler Bestandteil einer robusteren Wärmeversorgung.

 

Versorgungssicherheit breiter denken
Die Ereignisse in Berlin und die aktuelle Lage der Gasspeicher zeigen, dass Versorgungssicherheit mehrdimensional betrachtet werden muss. Neben zentralen Energieinfrastrukturen spielen dezentrale, unabhängig betriebene Lösungen eine zunehmend wichtige Rolle.

Kachel- und Kaminöfen leisten hierzu einen konkreten Beitrag: Sie verbinden autarke Wärmeversorgung mit Alltagstauglichkeit und erhöhen die Unabhängigkeit privater Haushalte von Strom- und Gasverfügbarkeit – insbesondere in angespannten Versorgungslagen in Deutschland.

 

 

Über den GesamtVerband OfenBau e.V. (GVOB)

Der GVOB setzt sich als starke Stimme der Branche mit einer einheitlichen Linie für die Interessen des Handwerks, der Industrie und des Großhandels ein. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die ökologische und ökonomische thermische Nutzung von Holz. Dafür ist der GVOB zentraler Ansprechpartner der Politik bei den Themen „Zukunftsenergie Holz“, „nachhaltige Wärmeerzeugung“, „umweltfreundliche Nutzung von Holzenergie“ und „gesetzliche Regelungen im Ofenbau“. Entstanden ist der GVOB 2021 durch den Zusammenschluss mehrerer Arbeitsgemeinschaften der deutschen Ofenbauwirtschaft.

 

Pressekontakt:

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