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Fördermittel & Finanzierung – Unterstützung für Ihren neuen Ofen

Wer heute in einen neuen Ofen, Kamin oder Kachelofen investiert, profitiert nicht nur von mehr Wohnkomfort – in vielen Fällen gibt es auch finanzielle Unterstützung. Bund, Länder und Kommunen fördern vor allem Heizsysteme, die einen großen Teil der Gebäudeheizung übernehmen und einen hohen Anteil erneuerbarer Energien nutzen. Dazu zählen z. B. moderne Biomasseheizungen, wasserführende Pelletöfen oder Holzheizungen mit sehr niedrigen Emissionen. 

Wichtig: Einfache Kaminöfen, die nur als Zusatzheizung im Wohnzimmer dienen, sind aktuell in der Regel nicht direkt förderfähig. Gefördert werden vor allem Systeme, die zentral heizen oder in ein wassergeführtes System eingebunden sind und strenge Effizienz- und Emissionsanforderungen erfüllen. 

Weil sich die Förderlandschaft laufend ändert, sollten Hausbesitzer vor der Entscheidung für einen Ofen immer die aktuellen Programme prüfen – und im Zweifel unabhängige Energieberatung nutzen. Die folgenden Links helfen dabei, passende Zuschüsse, Kredite und steuerliche Vorteile zu finden und die richtige Kombination aus Ofentechnik und Förderung zu planen.


Wichtige Förder- und Informationsquellen für Endkunden

KfW – „Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (Programm 458)“

Die KfW vergibt im Auftrag des Bundes Zuschüsse für den Heizungstausch. Gefördert werden klimafreundliche Heizungen (Wärmepumpen, Biomasse, Solarthermie etc.) in bestehenden Wohngebäuden – mit einer Grundförderung von 30 % und zusätzlichen Boni (z. B. Klima-Geschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus) bis zu insgesamt 70 % Zuschuss auf max. 30.000 € förderfähige Kosten pro Wohneinheit. 

Für Ofenbau relevant, wenn z. B. ein besonders emissionsarmer, wasserführender Biomasse- oder Pelletkessel bzw. Pelletofen als zentrales Heizsystem eingesetzt wird.

🔗 Link: Heizungsförderung für Privatpersonen – Wohngebäude (KfW 458)

BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) & Heizungsoptimierung

Das BAFA ist weiterhin zuständig für viele Einzelmaßnahmen an bestehenden Gebäuden: Dämmung, Anlagentechnik außer Heizung und Heizungsoptimierung. Für die Heizungsoptimierung (z. B. hydraulischer Abgleich, Pumpentausch, Maßnahmen zur Emissionsminderung bei Biomasseheizungen) gibt es Zuschüsse – teils bis zu 50 % der förderfähigen Kosten für Emissionsminderungsmaßnahmen an Biomasseanlagen. 

Für Ofenbesitzer bedeutet das: Auch wenn der Ofen selbst nicht immer gefördert wird, kann sich eine Förderung für Optimierungsmaßnahmen rund um die Heizungsanlage lohnen.

🔗 Überblick „Effiziente Gebäude“ (BEG): https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/effiziente_gebaeude_node.html

🔗 Direkt zur Heizungsoptimierung: https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Sanierung_Wohngebaeude/Heizungsoptimierung/heizungsoptimierung_node.html

BMWK / „Energiewechsel“ – FAQ & Überblick zur BEG-Heizungsförderung

Das Informationsportal Energiewechsel des Bundeswirtschaftsministeriums bündelt die wichtigsten Infos zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Welche Heizungen werden gefördert, wie hoch sind die Sätze, wer stellt den Antrag (BAFA oder KfW) und wie laufen Antrag & Nachweis? 

Für Endverbraucher eine gute Einstiegseite, um die Logik der Heizungstausch-Förderung und die Rollen von BAFA und KfW zu verstehen.

🔗 Link: FAQ Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – Energiewechsel

Förderdatenbank des Bundes – alle Programme von Bund, Ländern und EU

Die Förderdatenbank (geführt vom BMWK) ist die zentrale Suchmaschine für Förderprogramme des Bundes, der Bundesländer und der EU. Über Suchfilter (Thema „Energieeffizienz“, „Heizung“, Region, Zielgruppe) finden Eigentümer neben der Bundesförderung auch Landes- und Kommunalprogramme, die oft zusätzlich zur BEG genutzt werden können. 

🔗 Link: Förderdatenbank des Bundes – Startseite

Steuerliche Förderung (§ 35c EStG) – Energetische Maßnahmen von der Steuer absetzen

Neben Zuschüssen gibt es auch einen Steuerbonus für energetische Sanierungen nach § 35c Einkommensteuergesetz. Eigentümer können 20 % der Kosten bestimmter energetischer Maßnahmen (z. B. Heizungstausch, Dämmung) über drei Jahre direkt von ihrer Einkommensteuer abziehen – bis zu 40.000 € pro Objekt. 

Das ist besonders interessant, wenn keine oder nur geringe Zuschüsse genutzt werden können. Wichtig: Die Maßnahme muss von einem Fachunternehmen durchgeführt werden und die technischen Anforderungen der BEG erfüllen.

🔗 BMF-Schreiben zur steuerlichen Förderung (§ 35c EStG): https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2024-12-23-steuererm-energetische-massnahmen.html

🔗 BEG-Steuerinfos auf Energiewechsel: https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/Foerderprogramme/steuerliche-foerderung-fuer-energetische-gebaeudesanierung.html

Verbraucherzentrale – Überblick Fördermittel & Heizungsförderung für Bestandsgebäude

DieDie Verbraucherzentralen bieten sehr verständliche Übersichten zur Heizungsförderung in Bestandsgebäuden. Dort wird erklärt, welche Anforderungen (z. B. 65 % erneuerbare Energien, technische Mindeststandards) für eine Förderung erfüllt sein müssen und welche Boni es gibt (Einkommensbonus, Klima-Geschwindigkeitsbonus). 

🔗 Allgemeiner Überblick Fördermittel: https://verbraucherzentrale-energieberatung.de/foerdermittel/

🔗 Speziell zur Heizungsförderung in Bestandsgebäuden: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/heizungsfoerderung-fuer-bestandsgebaeude-heizen-mit-erneuerbaren-energien-10773

Energieberatung der Verbraucherzentralen – unabhängige Hilfe inkl. Fördercheck

Die Energieberatung der Verbraucherzentralen ist bundesweit verfügbar, wird durch den Bund gefördert und ist für Privatpersonen teilweise kostenfrei oder sehr günstig. Die Berater:innen helfen u. a. dabei, passende Heizkonzepte zu finden, Fördermittel zu prüfen und die richtigen Schritte zu planen. 

🔗 Link (Einstieg): Energieberatung der Verbraucherzentralen

FNR – „Heizen mit Biomasse“ & Heizungsförderung für effiziente Gebäude

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) betreibt das Themenportal „Heizen mit Biomasse“. Dort werden Holzheizungen, Pelletöfen, Einzelraumfeuerstätten und Kombisysteme ausführlich erklärt – inklusive Hinweisen zur aktuellen Heizungsförderung im Rahmen der BEG EM und zu Emissionsanforderungen für moderne Holzheizungen. 

Gerade für Verbraucher, die konkret über eine Holz- oder Pelletheizung als Hauptsystem nachdenken, ist das eine fachlich sehr solide Infoquelle.

🔗 Übersicht „Heizungsförderung für effiziente Gebäude“: https://heizen.fnr.de/service/heizungsfoerderung-fuer-effiziente-gebaeude

🔗 Themenportal „Heizen mit Biomasse“: https://heizen.fnr.de/biomasseanlagen/heizen