Holz – die Zukunftsenergie
Die aktuelle Broschüre des GesamtVerband OfenBau e.V. (GVOB) informiert umfassend und fundiert über das Potenzial von Holz als umweltfreundliche, regenerative und CO2-neutrale Wärmequelle. Die aktuellen, fundierten Zahlen und Fakten in der Broschüre belegen deutlich, dass Holz im Energiemix der Zukunft und im Hinblick auf die Versorgungssicherheit eine wichtige Rolle spielt.
- 120.000.000.000 kWh nachhaltige Holzenergie kommen pro Jahr aus dem deutschen Wald
- 37 % der erneuerbaren Wärme kommen schon jetzt aus Holz
- Bis zu 80 % sank die Feinstaubemission (PM 2,5) bei Holzfeuerstätten seit 1975
- Ca. 45.000 Beschäftigte gibt es im Wirtschaftsbereich Ofenbau im Handwerk, der Industrie und im Großhandel
- Ca. 1,5 Millionen veraltete Holzöfen wurden nach 1. BImSchV seit 2015 ausgetauscht
- 3,9 Milliarden m3 Holz bietet der deutsche Wald
Mit Holz heizen: Wärme mit großem Potenzial
Im deutschen Wald stecken 120 TWh Holzenergie. Mit einem Anteil von bisher ca. 37 % ist Holz laut Umweltbundesamt (UBA) schon jetzt die klare Nummer 1 bei der Energiebereitstellung aus erneuerbaren Energien. Damit ist es ein wichtiger Bestandteil bei der Wärmeerzeugung - das Potenzial für mehr ist da. In privaten Haushalten ist der Bestand von ca. 11 Mio. Holzöfen konstant.
Die Broschüre ist für alle, die sich mit dem Thema heizen mit Holz auseinandersetzen oder mehr darüber wissen wollen. Alles spricht für die Zukunftsenergie Holz. Um die Emissionen weiter zu reduzieren, wurde und wird einiges getan – hier nur einige Beispiele:
Meilensteine der Emissionsminderung bei Einzelfeuerungsanlagen
Optimierung der Brennräume
Durch Veränderung der Feuerräume konnten erheblich positive Effekte für die Emissionsminderung erreicht werden, wie z.B. eine Erhöhung der Temperaturen im Brennraum durch eine kompakte Bauweise. Durch Umlenkungen und Prallplatten im oberen Bereich des Feuerraums kann die Geschwindigkeit der Brenngase reduziert werden, was dazu führt, dass weniger unvollständig verbrannte Stoffe den Brennraum verlassen.Optimierung der Verbrennungsluftzufuhr
Die Luftführung wurde in Primär- und Sekundärluft unterteilt, was zu einer Art Nachbrenneffekt führt und den Anteil ungenutzter Brenngase vermindert. Das verbessert den Wirkungsgrad der Verbrennung.Optimierung der Feuerraumscheiben
Die Scheiben spielen eine wichtige Rolle bei der Effizienz, denn ein großer Teil der Wärme des Feuers wird über die Scheibe an den Aufstellraum abgegeben. Eine Optimierung der Scheiben u.a. mit einer Beschichtung, welche für einen Teil der Wärme undurchlässig ist, wirkt sich positiv auf die Verbrennungsqualität aus.Filter und Katalysatoren
Sogenannte Filter, also elektrostatische Abscheider verringern den Staubanteil im Abgas und sorgen so für verbesserte Emissionswerte. Katalysatoren verbessern die Verbrennung indem z.B. der gesundheitsrelevante Kohlenmonoxid-Anteil verringert wird.Elektronische Abbrandregelung
Die elektronische Abbrandregelung optimiert die Verbrennungsluftzugabe automatisch während des Abbrandes, so dass der Nutzer sich entspannt zurücklegen kann. Die Verbrennung erhält so zu jedem Zeitpunkt die optimale Luftmenge, was sich positiv auf die Emissionen auswirkt.- Verstärkte Betreiberaufklärung
Ofenbauer und Schornsteinfeger beraten die Kunden bei der Auswahl des idealen Brennstoffs und der optimalen Bedienung der Feuerstätte. Jede Beratung wirkt sich unmittelbar auf die Emissionsminderung aus.