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Technik & Funktion Nachhaltigkeit & Umwelt Pflege & Betrieb Tipps vom Ofenbauer

Tipps zum Heizen mit Holz

Aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes darf nur naturbelassenes, stückiges Holz mit maximal 20 % Restfeuchte verwendet werden. Je niedriger der Wassergehalt im Holz ist, umso höher ist der Heizwert. Das bedeutet: Wertvolle Wärmeenergie wird gewonnen, Kondenswasserbildung und Ablagerungen im Schornstein werden vermieden und die benötigte Brennholzmenge wird reduziert. Konkret heißt das: Das Brennholz muss ein bis zwei Jahre luftig gelagert werden, bevor es im Kachelofen verbrannt werden darf. Erlaubt sind auch Brennholzbriketts, die ausschließlich aus naturbelassenem Holz und ohne Bindemittel nach der DIN 51731 hergestellt werden.

So gelingt das effiziente Heizen mit Holz

  • Nur naturbelassenes, trockenes Holz in Scheiten/Stücken verwenden
  • Auf richtige Dosierung der Verbrennungszuluft achten
  • Regelmäßiges Warten der Anlage durch den Kachelofenbauer
     

Holzlagerung

  • Holz vor dem Lagern in ofenfertige Scheite spalten
  • Vor Regen und Feuchtigkeit schützen
  • 1-2 Jahre trocknen lassen – Restfeuchte sollte nicht mehr als 20 % betragen
  • Lagerort: möglichst windexponierte, überdachte Fläche mit trockenem Untergrund
  • Möglichst als Kreuzstapel aufschichten
  • Kleine Mengen für den baldigen Verbrauch bevorraten und z. B. im Aufstellraum der Feuerstätte „vorwärmen“

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